Die Renaissance in Aalborg

Das bekannteste Bauwerk der Renaissance in Aalborg ist das imponierende Jens Bangs Steinhaus aus 1624, aber in der Stadt finden Sie auch viele andere interessante historische Gebäude.

Jens Bangs Steinhaus

Wie sieht ein Haus aus der Renaissance eigentlich aus? Dass wissen alle, die in Aalborg gewesen sind. Jens Bangs Steinhaus ist nämlich ein schönes Beispiel eines Renaissancegebäudes. Das meist fotografierte Gebäude Aalborgs, das 1624 vom Großkaufmann Jens Bang errichtet wurde, ist ein vornehmer Repräsentant des Baustils aus dieser historischen Periode.

Es war die Periode, in der Tycho Brahe und Christian IV lebten, wo die Architektur blühte, Kunst, Musik und Wissenschaft in ganz Europa an Boden gewannen – und durch die Buchdruckerkunst Bücher und Wissen Allgemeinbesitz wurde. Aber es war auch eine Zeit mit Pest, Armut und Hexenverbrennung.

Das Haus streckt die Zunge heraus...

Das berühmte Renaissancehaus, ist eines von den größten seiner Art in Skandinavien und als es gebaut wurde, war das Gebäude ein Dorn im Auge der Bürger im Stadtbild der damaligen Zeit. Nicht nur die Größe des Hauses sondern auch die Verzierung war eine Herausforderung für den Bürgerrat. Warum? Die Antwort bekommen Sie, wenn Sie um die Ecke bei Adelgade den Blick über das Fenster im Erdgeschoss werfen. Hier gibt es eine groteske Figur, die dem gegenüberliegenden alten Rathaus die Zunge hinausstreckt.

Es war die Rache des Baumeister Jens Bang an die Bürgerschaft in Aalborg, die ihn nie akzeptierte, obwohl er der reichste Mann der Stadt war. Die Geschichte entspricht jedoch nicht der Wahrheit, denn die Gesichter waren bis Ende 1700 ein Teil der Fassade. Sicher ist, dass Jens Bang streitlustig und prangend war, aber auch interessant wie sein Bauwerk. 

Die Apothekersammlung

Das berühmte Renaissancehaus, ist eines von den größten seiner Art in Skandinavien und als es gebaut wurde, war das Gebäude ein Dorn im Auge der Bürger im Stadtbild der damaligen Zeit. Nicht nur die Größe des Hauses sondern auch die Verzierung war eine Herausforderung für den Bürgerrat. Warum? Die Antwort bekommen Sie, wenn Sie um die Ecke bei Adelgade den Blick über das Fenster im Erdgeschoss werfen. Hier gibt es eine groteske Figur, die dem gegenüberliegenden alten Rathaus die Zunge hinausstreckt.

Es war die Rache des Baumeister Jens Bang an die Bürgerschaft in Aalborg, die ihn nie akzeptierte, obwohl er der reichste Mann der Stadt war. Die Geschichte entspricht jedoch nicht der Wahrheit, denn die Gesichter waren bis Ende 1700 ein Teil der Fassade. Sicher ist, dass Jens Bang streitlustig und prangend war, aber auch interessant wie sein Bauwerk. 

Duus Vinkjælder und Christian IV's Laug

Jens Bangs Steinhaus beherbergt auch das Restaurant Duus Vinstue – Weinkeller -, wo auch die Zunft Christian IV's Laug ihr Zuhause hat. Die Geschichte dieser speziellen Zunft beginnt 1942. Damals war Dänemark von den deutschen Truppen besetzt, und für die Soldaten wurde der Weinkeller mit den mittelalterlichen Wölbungen ein populärer Treffpunkt. Es gefiel den Stammgästen nicht, dass die Deutschen das bei den Aalborgenseren beliebteste Gasthaus übernahmen, wo man Bier und „Nonneblut“ - der Name von dänisch hergestellten Wein der Kriegsjahre - genießen konnte.

Ein Kreis von Bürgern bildete deshalb zusammen mit dem Inhaber des Weinkellers einen Klub, wo nur Mitglieder Zutritt hatten, und weder die Soldaten noch ihre lokalen Mitläufer durften im Klub aufgenommen werden.

Der Verein bekam den Namen "Christian IV's Laug" als Anerkennung des Königs, der das Land  im Zeitraum 1623-24 regierte, wo das Haus vom Großkaufmann Jens Bang errichtet wurde. Die Zunft existiert heute noch und har über 8000 Mitglieder aus der ganzen Welt.  

Unheimliche Geschichte in dem schönen Schloss

Jens Bangs Steinhaus beherbergt auch das Restaurant Duus Vinstue – Weinkeller -, wo auch die Zunft Christian IV's Laug ihr Zuhause hat. Die Geschichte dieser speziellen Zunft beginnt 1942. Damals war Dänemark von den deutschen Truppen besetzt, und für die Soldaten wurde der Weinkeller mit den mittelalterlichen Wölbungen ein populärer Treffpunkt. Es gefiel den Stammgästen nicht, dass die Deutschen das bei den Aalborgenseren beliebteste Gasthaus übernahmen, wo man Bier und „Nonneblut“ - der Name von dänisch hergestellten Wein der Kriegsjahre - genießen konnte.

Ein Kreis von Bürgern bildete deshalb zusammen mit dem Inhaber des Weinkellers einen Klub, wo nur Mitglieder Zutritt hatten, und weder die Soldaten noch ihre lokalen Mitläufer durften im Klub aufgenommen werden.

Der Verein bekam den Namen "Christian IV's Laug" als Anerkennung des Königs, der das Land  im Zeitraum 1623-24 regierte, wo das Haus vom Großkaufmann Jens Bang errichtet wurde. Die Zunft existiert heute noch und har über 8000 Mitglieder aus der ganzen Welt. 

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